About me

Erst Lehrer, dann Dozent

2010. Klassisches "Archivbild". Jung, dynamisch, koffeiniert. Außerdem mit "Haar".

2010. Ich beginne meine Arbeit mit Schülern und Auszubildenden. Über sieben Jahre unterrichte ich an Schulen und Berufsbildungszentren die Fächer Deutsch und Sozialkunde. Im Laufe der Zeit kommen Lernfelder wie “Kommunikation” und “Systemisches Arbeiten” für Erzieher, Heilerziehungs- und Altenpfleger dazu. Spannende Jahre, immerhin präge ich mit meiner Arbeit andere Menschen – und jene prägen mich. Als interessant empfinde ich die Reflexion der gemachten Erfahrungen. Sobald du Lehrer bist, tangieren dich plötzlich Dinge, von denen du als Schüler maximal etwas hörst: Lehrerkonferenzen, das Führen eines Klassenbuchs, Vorbereitung von Elterngesprächen. Dass man dafür gesonderte Hinweise und gar Kurse benötigt, hätte ich mit 14 nicht gedacht.

Mit 2015 zieht es mich in die Weiterbildung anderer Lehrkräfte. Die Erwachsenenbildung ruft und wird zu einem Hauptbestandteil meines Tuns. Die Auftraggeber reichen von Coachinginstituten bis hin zu namhaften Unternehmen. Auch die Bedarfsgruppen wachsen: Während Lehrer und Erzieher weiterhin die Seminare füllen, lerne ich vermehrt Führungskräfte, Vertriebsmitarbeiter und Freiberufler kennen, die an den Themen der Kommunikationswissenschaften Interesse zeigen. Deren Wissensdurst treibt auch mich voran.

 

Vom Seminarleiter zum Vortragsredner

Dr. Ralf Friedrich Chemnitz Leipzig Speaker
Vortrag bei den FuckUp-Nights in Leipzig. (2017)

Seminare und Workshops sind eine großartige Sache. Du triffst auf tolle Menschen, kommst in den Austausch und genießt das Privileg, dein Wissen wie auch deine Erfahrungen weitergeben zu dürfen.

Seit dem Großwerden deutscher Redneragenturen erfährt die Coachingszene in Deutschland einen besonderen “Ruck”: Public Speaker sind gefragt wie (gefühlt) nie zuvor. Sie sprechen auf Kongressen, zu Schulungen und größeren Firmenevents, um fachliche wie populäre Themen in einem Edutainment zu vermitteln.

Auch mich lässt das nicht unberührt. Mit der Anfrage eines ersten Auftraggebers 2015 halte ich einen Vortrag über den “Umgang mit schwierigen Personen”. Seitdem referiere ich auf Anfrage zu “Respekt in der Kommunikation”, “Verständnissicherung beim Gegenüber” und “Kommunikation im Konfliktfall”. Im Verbund verschiedener Ereignisse entwickelt sich ein Tätigkeitsbereich, der mich fordert und fördert: Vor 25 Personen detailliert auf ein Thema einzugehen, ist nicht einfach, aber machbar. 250 Leuten ein Thema zugleich informativ und lustig zu vermitteln, hebt dich auf ein völlig anderes Level.

 

Texter und Unternehmer

Dr. Ralf Friedrich Chemnitz Leipzig SpeakerAls Kind wollte ich immer “Mitglied des A-Teams” werden. Das war mein offizieller Berufswunsch. Später glaubte ich, es müsse Arzt, Anwalt oder irgendsowas werden. “Unternehmer” stand nie auf dem Plan. Weshalb? – Ganz einfach: Ich kannte keinen. Auch Texter und Ghostwriter gab es weder in der Familie noch im Bekanntenkreis.

Mit dem Studium wurde jedoch klar, dass alle drei Dinge herausragend miteinander vereinbar sind. Das Schreiben von Aufsätzen, Büchern und Artikeln erfreut mich. Es für andere zu tun, schafft zudem einem Mehrwert in vielfacher Richtung. Mit meinem Eintritt ins Berufsleben habe ich das Texten zu einem kleinen Part meines Portfolios werden lassen. Inzwischen ist es zu einem tragenden Teil des Kerngeschäfts geworden, an dem Partner, Freelancer und studentische Mitarbeiter sowie Praktikanten teilhaben. Ich bin auf jene Themen spezialisiert, die mich seit Jahren begleiten: Persönlichkeitsentwicklung, Lehre, spezifische Aspekte der  Sprachpsychologie, soziale Strukturen, Gruppenprozesse, Gesprächsführung, Konfliktgespräche, Coaching und Consulting.

 

“Bilde dich weiter!”

Dr. Ralf Friedrich

Ein langjähriger Unternehmer hat mir mal erzählt, worauf er bei Beratern, Coaches und Supervisoren achtet:

“Es ist mir egal, ob die [Coaches/Consultants] 30 Jahre Berufserfahrung haben. Wenn die nicht auf dem aktuellen Stand der Dinge sind, was Methoden und Wissen angeht, bringt das meinen Leuten nichts; und mir damit auch nichts. Genauso brauch’ ich niemanden ohne Erfahrung. Jungtrainer oder so… noch nie gescheitert, mir aber erzählen wollen, was ich besser machen soll. – Abgelehnt!”

Was schließe ich daraus? – Ganz einfach: Bilde dich weiter! Stoße ich innerhalb meiner Arbeit an meine Grenzen, suche ich eine Lösung. Als Lehrer war ich Konflikten ausgesetzt; also wurde ich Mediator. Mit Eltern zu sprechen und Mitarbeiter zu führen, erfordert das Verständnis sozialer Systeme. Somit kam ich zur Systemischen Beratung. Gestresste Mitarbeiter, Hilfesuchende und Menschen ohne Orientierung waren die Auslöser, entspannungstherapeutische Methoden zu erlernen und die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie zu durchlaufen. – Und das alles “nur”, um punktuell wirksam werden zu können.